Das war der Webvideopreis 2014 im Düsseldorfer Capitol-Theater

Am gestrigen 24. Mai 2014 fand im Düsseldorfer Capitol-Theater die vierte Ausgabe des Deutschen Webvideopreis statt. Beim von der European Web Video Academy (EWVA) ausgerichteten Preis werden herausragende und innovative Webvideos in Blogs oder auf Videoplattformen ausgezeichnet.

Der Gala-Abend im Capitol-Theater mit etwa 1000 Gästen wurde von Joko und Klaas moderiert, die gewohnt locker-flockig durch den Abend führten. Parallel wurde die Veranstaltung live auf Youtube gestreamt. In 13 verschiedenen Kategorien kämpften je 6 nominierte Videos um den Webvideopreis.

Wer letzten Endes die begehrte Trophäe mit nach Hause genommen hat, lässt sich an verschiedenen Stellen im Netz nachlesen. Daher möchte ich die Gelegenheit nutzen, mal auf einige Nominierte hinzuweisen, die leider leer ausgegangen sind, es gibt hier also eine etwas andere Art des Rückblicks.

Mein persönlicher Rückblick oder: Wer auch einen Webvideopreis verdient hätte

Es gibt vor allem auf Youtube viele witzige Comedy-Videos, die eine hohe Wahrscheinlichkeit der viralen Verbreitung aufweisen. Sie sind kurzweilig, man schaut sie gerne an und teilt sie in seinem Netzwerk weiter. Oft dienen diese der reinen Unterhaltung. Aber auch ernstere Themen finden auf Youtube ihren Platz und ein großes Publikum. Es ist wichtig, dass es diese Videos gibt, die versuchen, den Menschen auf einfache Weise komplexe Sachverhalte näherzubringen. Zwei dieser Videos sind „Überwachungsstaat – Was ist das?“ von manniac und „Telekom – Netz der Zukunft“ von Alexander Lehmann und Mario Sixtus, die beide in der Kategorie „FYI“ nominiert waren.

 

In der Kategorie „Newbie“ habe ich mir ganz persönlich einen anderen Gewinner gewünscht. Das Video „So wird man Youtuber“ von RobBubble gefällt mir super und gibt denke ich auch nicht Youtube-affinen Menschen ein recht gutes Gespür dafür, worum es bei Youtube und insbesondere der Community dahinter überhaupt geht.

 

Stellvertretend für den unter Youtubern wirklich sehr stark ausgeprägten Community-Gedanken kann ich zwei weitere Videos zum Anschauen empfehlen:  „Freunde“ von MasterJam und „MüZe“ von den Außenseitern. „MüZe“ hätte – wenn es nach mir ginge – gern den Webvideopreis in der Kategorie „Epic“ abräumen dürfen, und das aus zwei Gründen:

  1. Der Song geht ins Ohr, auch mir, die ich eigentlich eher eine sehr andere Art der Musik bevorzuge. *g*
  2. Das Video gibt wieder schön den Community-Gedanken auf Youtube wieder: Die Außenseiter, die mit mehr als 1,7 Mio. Abonnenten zu den Top-Youtubern in Deutschland gehören, haben viele weitere Youtuber in ihrem Clip mitwirken lassen, so dass dieses Video ein echtes „Community-Produkt“ ist. Weitere Mitwirkende sind z.B. Kelly MissesVlog, iBlali und ApeCrime.

 

Dies ist wie gesagt mein ganz persönliches Recap vom Deutschen Webvideopreis 2014. Wer etwas Zeit und Lust hat, dem empfehle ich, sich alle Nominierten des Jahres 2014 in den verschiedenen Kategorien nochmal anzuschauen. Das kann man z.B. hier tun.

Ich selbst begleite den Webvideopreis nun schon seit dem Jahr 2012 und bin von Jahr zu Jahr immer wieder begeistert, wie sich die Branche entwickelt und weiter professionalisiert. Ich würde mich natürlich wie eine MüZe freuen, wenn ich nächstes Jahr wieder mit dabei sein dürfte! :)

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