Barcamp zum Thema Krisenkommunikation im Kölner Startplatz – #KrisenPRcamp

Am vergangenen Wochenende fand erstmals das KrisenPRcamp im Kölner „Startplatz“ statt. Der Startup-Inkubator im Kölner Mediapark war als Barcamp-Location eine tolle Wahl und bot genügend Raum für die etwa 120 Teilnehmer, die sich an den beiden Veranstaltungstagen für insgesamt 34 Sessions in vier Räumen ausbreiten konnten. Das Themencamp zur Kommunikation in Krisensituationen wurde von den beiden Kölner Kommunikationsberatern Stefan Evertz und Mike Schnoor organisiert, und dies mit viel Herzblut und Liebe zum Detail.

Bereits im Vorfeld des Barcamps wurde darauf geachtet, bei den Teilnehmern eine gesunde Mischung aus Agenturmitarbeitern sowie Vertretern aus Unternehmen, Behörden etc. sicherzustellen. Dieses Konzept ist eindeutig aufgegangen: Ich habe selten ein Barcamp erlebt, bei dem die Qualität der fachlichen Beiträge so enorm hoch gewesen ist. Ich habe unheimlich viele spannende Einblicke mitgenommen und tolle Gespräche geführt. Super fand ich auch, dass es eine ganze Menge Barcamp-„Newbies“ gab, die wir hoffentlich von diesem tollen Konferenz-Format überzeugen konnten.

Highlights… gab es so einige

Sehr gut gefallen hat mir die Session von Jutta Lohkamp, die beim globalen Konzern Deutsche Post DHL in der Unternehmenskommunikation arbeitet, von der aus auch die Corporate Social Media Accounts betreut werden. Innerhalb des Konzerns gibt es aber zahlreiche weitere Unternehmensbereiche, die selbst in den Social Media kommunizieren. Beispielsweise hat der ePost-Brief einen eigenen Twitter-Account. Die Abteilung Unternehmenskommunikation begrüßt das und ermutigt und unterstützt, wo es notwendig ist. Ich finde es immer spannend zu sehen, wie in großen internationalen Konzernen das Thema Kommunikation gehändelt wird, denn je mehr Divisions, Marken etc. es unter einem Konzerndach gibt, desto komplexer wird auch die Kommunikation und desto herausfordernder ist es, nach außen hin mit einer Stimme zu sprechen.

Christian Bartels hat in seiner Session „Shitstorm Management“ Erkenntnisse vorgestellt, die auch schon ihren Weg in ein ausführliches Whitepaper gefunden haben, welches direkt mal auf meiner Leseliste gelandet ist.

Ganz besonders interessant war auch der Vortrag der beiden Herren von Media Advice. Torsten Rössing und Marcus Ewald haben die Argumentationstheorie des Philosophen Stephen Toulmin erläutert und mit Beispielen aus der Kommunikationspraxis und aktuellen Medienthemen angereichert.

Fazit

In der Abschluss-Session und Feedback-Runde am Ende des zweiten Tages war der Tenor recht eindeutig: Man war von der Qualität und Vielfalt der Vorträge zu dem bewusst enger gefassten Thema „Krisenkommunikation“ begeistert, und Barcamp-Neulinge waren sich einig: „Wir kommen wieder!“. Insofern freut es mich, dass eine Fortsetzung des KrisenPRcamps in 2015 nicht ganz unwahrscheinlich zu sein scheint. Gut so, denn die zwei Veranstaltungstage waren wie immer viel zu kurz für all die spannenden Themen! ;)

Und last but not least….

Danke an die Sponsoren

Talkwalker Website
sijox
Brandwatchnews aktuell / OTS
uberMetricsCision Germany GmbH
INDECAT3N
PartnerCamp: MonitoringCamp (23.-24.05.2014 in Köln)PartnerCamp: CommunityCamp (25.-26.10.2014 in Berlin)

Ein ganz spezielles Danke geht auch an Jo Reinhardt von Viva Culinaria für die Zubereitung der tollen Cocktails am ersten Barcamp-Abend! (Mein Favorit: der Gimlet mit dem Kölner Original Sünner-Gin.)

 

4 Gedanken zu „Barcamp zum Thema Krisenkommunikation im Kölner Startplatz – #KrisenPRcamp

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