re:publica 2012 – Es war mir ein Fest!

Vom 2. bis zum 4. Mai 2012 fand in Berlin die inzwischen sechste re:publica statt. Der neue Veranstaltungsort STATION-Berlin, ein ehemaliger Postbahnhof, bot mit mehr als zwanzigtausend Quadratmetern eine Menge mehr Platz als die alte Location FriedrichstadtPalast/ Kalkscheune. An die 4000 Besucher konnten in den drei Tagen der Konferenz insgesamt ca. 200 Vorträge verteilt auf 8 Bühnen besuchen.

Für mich war es die erste re:publica, die ich live vor Ort miterleben durfte, daher kann ich keine Vergleiche zu den Vorjahren ziehen.

analoge Twitterwall der #rp12

Ich hatte nur einen sehr groben Plan, welche Sessions ich mir unbedingt würde ansehen wollen. Den Rest ließ ich auf mich zukommen und wechselte auch mal mitten in einem Session-Slot den Raum, wenn ich in einer anderen Session für mich interessantere Inhalte vermutete. Ich habe eine Menge sehr guter Vorträge gehört und in Themengebiete reingeschnuppert, mit denen ich bisher wenig Berührungspunkte hatte, von denen ich aber definitiv mehr erfahren möchte. Einige andere Vorträge hingegen empfand ich als weniger spannend – zumindest, wenn man ohnehin die Blogs der Vortragenden im eigenen Feedreader hat.

So habe ich dann auch auf den Rat vom Popkulturjunkie gegen Ende des ersten Tages gehört, der mir sagte, ich solle doch lieber die Vorträge besuchen, deren Titel mir nur ein Fragezeichen ins Gesicht zaubern.  Danke Jens, das hat für mich die folgenden beiden Tage ganz prima funktioniert! *g*

Ansonsten war ich vollauf damit beschäftigt, Leute zu treffen, die man nicht so oft im sog. Real Life, sondern meistens nur online „sieht“. Schön war es, viele schon bekannte Gesichter aus Düsseldorf, Köln und dem Ruhrgebiet wiederzusehen. Und natürlich hatte ich eine ellenlange Liste von Internetmenschen, denen ich endlich erstmals im wirklichen Leben die Hand schütteln wollte, anstatt nur „Hachs“ und Smileys über Twitter auszutauschen.

Das weitläufige Veranstaltungsgelände bot ausreichend Platz zum Verweilen, sei es auf dem Vorplatz draußen (re:square) bei einer Currywurst und einem Kaltgetränk, oder auch im Inneren des Gebäudes im Open Space oder auf den sog. „Affenfelsen“.  So hatte ich eine Menge toller Gespräche mit mir schon bekannten Gesichtern, bislang nur online bekannten Nasen oder mir bis dato noch gänzlich unbekannten Menschen.

Silberner Sellerie 2012

Mein Highlight der re:publica (abgesehen von den vielen alten und neuen Gesichtern) war aber definitiv die Fahrt mit dem #Pornobus, mit dem wir als 35-köpfige Jury in das Etablissement “ Lustgarten“ in Berlin-Schönefeld gefahren sind, um dort eine Vorauswahl für die Wahl der Silbernen Sellerie 2012 für das schlechteste Webvideo zu treffen. Die drei gruseligsten Videos wurden am Abend des zweiten Veranstaltungstages auf der großen Bühne 1 dem Publikum präsentiert, das durch Ausbuhen seinen Sieger kürte. Das Siegervideo sowie die Videos der beiden Mit-Nominierten kann man sich hier im Weiteren bei Interesse nochmal anschauen. Vorsicht, Fremdschäm- und Ohrwurm-Alarm!

Und – soviel darf noch verraten werden: Ich hätte mir einen anderen Sieger gewünscht.

BMW Praktikum Rap:

Social Media Rockstar Strategie Coaching by @twittcoach:

Wolfgang Rademacher von erfolgsonline.de über das Geheimnis seiner glatten Haut:

 

Die re:publica 2012 war für mich rundum gelungen, alles inklusive des Wetters (traumhaft sonnige 28 Grad) stimmte und ich freue mich schon sehr aufs nächste Jahr!

6 Gedanken zu „re:publica 2012 – Es war mir ein Fest!

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