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How I met my Twitter – Einmal und immer wieder gern

Warum Twitter für mich so wertvoll ist, habe ich bereits vor einiger Zeit sehr ausführlich beschrieben.

Jetzt hat Christine Heller zu einer Blogparade mit dem Titel “How I met my Twitter” aufgerufen, die erörtern soll, wieso es so wichtig ist, dass man sich nicht nur “virtuell” kennt, sondern auch mal im echten Leben trifft. Beziehungsweise: Ist das überhaupt wichtig?

Mein erstes Treffen mit Twitterern im von uns liebevoll so genannten “Real Life” war am 15. November 2009. Wir haben uns zu einem Twunch, also zu einem Twitter-Brunch, in der Rohmühle in Bonn getroffen.  Ich kannte im Vorfeld keinen einzigen der anwesenden Twitterer (außer natürlich aus meiner Twitter-Timeline) und wusste insofern überhaupt nicht, was mich erwarten würde. Ich hatte zwar den mit öffentlichen Verkehrsmitteln verhältnismäßig weiten Weg von Düsseldorf nach Bonn auf mich genommen, was mich aber nicht davon abhalten würde, nach einer Stunde den Heimweg anzutreten, solle es irgendwie “seltsam” werden mit diesen “Internetmenschen”.  Das Ende vom Lied war aber, dass es eine super Runde von an die 25 Personen war, die die nächsten 6 Stunden einen Heidenspaß hatte. Nach dem Brunchen haben wir uns noch bei der Eröffnung des Kameha Grand Hotels unter’s Volk gemischt , das direkt neben der Rohmühle liegt. Noch später dann hat es einige von uns noch in eine Kneipe auf ein Kaltgetränk verschlagen. Ein rundum toller Tag!

Twitterer, die ich dort kennen- und schätzen gelernt habe, sind unter anderem: @karin1210, @bindermichi, @scherzinfarkt, @3x3ist6 @FrankWallitzek, @Medididi, @mywayhome, @VeraCologne  und @BeverlyBeuel.

Wer weiss…. wäre meine erste Real-Life-Begegnung mit Twitterern anders verlaufen, hätte ich sowas vielleicht nicht wieder gemacht. So aber habe ich in den letzten zwei Jahren immer wieder gerne andere Twitterer getroffen, sei es auf einen Kaffee oder bei den “üblichen” Veranstaltungen wie “Infect Conference“, “Twittwoch”, “Twittagessen” etc.  Manch interessanten Menschen kannte man schon vorher virtuell über seine Twitter-Timeline, andere hat man nach dem Real-Life-Treffen seinen Twitter-Followings hinzugefügt. Ich werde hier im Blog auf den momentan vielerorten in der Blogosphäre zelebrierten Jahres-Rückblick oder -Ausblick verzichten, daher nur soviel: 2011 war ein tolles Jahr und ich habe wieder eine Menge toller Menschen kennengelernt, – nicht wenige davon über Twitter.

Der Jour Fitz (#jourfitz)

Sehr empfehlenswert für einen Besuch ist beispielsweise der Jour Fitz, der von Jan-Uwe Fitz a.k.a. @vergraemer ins Leben gerufen wurde. Hier lesen regelmäßig Twitterer, die etwas Lustiges zu erzählen haben. Wer sich einen ersten Eindruck vom Jour Fitz verschaffen möchte, dem möchte ich das folgende Video ans Herz legen, in dem der @vergraemer aus seinem Buch “Entschuldigen Sie meine Störung” liest:

 

 

Der Twittwoch (#twd, #twk, #twrm u.v.m.)

Dann sind da noch die Twittwoche. Hier geht es in der Regel thematisch etwas business-lastiger zu als bei einem Jour Fitz. Meist finden Vorträge oder Podiumsdiskussionen rund um die Themen Social Media, Marketing und Internet statt, die dann mit anschließendem Networking und #Mett enden. Twittwoche finden regelmäßig in verschiedenen Städten statt, ich selbst war bisher nur zu Veranstaltungen in Köln und Düsseldorf. Vom letzten Düsseldorfer Twittwoch habe ich bereits hier berichtet.

Aber zurück zu Christine’s Frage: Ist es denn wichtig, die Twitterer aus der eigenen Timeline auch mal im Real Life kennenzulernen?

Ja, definitiv ist es das! Digitale Vernetzung ist gut, ersetzt aber niemals das persönliche Kennenlernen und den persönlichen Austausch! Was mir bei Twitter schon immer besonders gefallen hat ist die Tatsache, dass man sich hier selbst aussucht, wem man folgt; die Vernetzung erfolgt hier nach gemeinsamen Interessensgebieten und nicht nach regionaler Nähe oder wie bei Facebook so oft, weil man sich “sowieso schon im realen Leben kennt”. So habe ich über Twitter in den letzten zwei Jahren schon viele interessante Menschen kennengelernt: viele sind wie ich im Bereich PR und Kommunikation tätig und man kann sich auch mal fachlich austauschen, – nicht nur virtuell, sondern auch von Angesicht zu Angesicht. Und natürlich sind viele davon genauso twitterverrückt wie ich: Kein Nicht-Twitterer wird je verstehen, wie schön es sein kann, bei einem Treffen nicht schräg angeschaut zu werden, wenn der Blick öfter mal aufs eigene Smartphone und dort in die Twitter-Timeline wandert. *g*

Inspiriert von Markus Jakobs, den ich dann endlich mal auf dem letzten Kölner Twittwoch im wirklichen Leben kennengelernt habe (nachdem ich ihm schon gefühlt “ewig” auf Twitter folge), habe ich mir nun auch eine neue Twitter-Liste angelegt: “The Social Mettwork” enthält Leute, die ich auch im richtigen Leben kennengelernt habe und schätze.

Einen anderen für mich interessanten Aspekt hatte ich schon auf Christines Frage bei Facebook und Twitter hin angesprochen: Ich finde es total faszinierend zu sehen, wie gut man oft schon den Charakter und das Wesen einer Person einschätzen lernt, die man über einen längeren Zeitraum hinweg nur virtuell kennt. Oft ist es dann so, dass sich bei einem ersten Treffen im richtigen Leben diese Einschätzung bewahrheitet. Ich habe bisher nur positive Erlebnisse in dieser Richtung gehabt und spiele schon mit dem Gedanken, noch eine weitere Twitterliste anzulegen: “Twitterer, die ich unbedingt noch im echten Leben treffen will”.

Die Idee zur Blogparade “How I met my Twitter” gefällt mir unheimlich gut, denn ich bin sehr gespannt darauf zu lesen, welche Erfahrungen andere mit Begegnungen im Real Life gemacht haben und ob sie das als bereichernd oder total unötig empfunden haben.

Weitere  Beiträge zu Christines Aufruf habe ich schon en masse gesichtet und werde ich hier unten bis zum Ende der Blogparade sammeln. Sollte ich unabsichtlich einen Beitrag unterschlagen, freue ich mich über einen kurzen Hinweis.

 

Weitere Beiträge zur Blogparade

Blogparade: “How I met my Twitter” und warum ein persönliches Kennenlernen so wichtig ist (Blog punktefrau)

How I met my Twitter: Wenn die Timeline lebendig wird (Falk Hedemann, @wissenssucher)

Begegnungen auf Twitter und im “realen” Leben (NetzFaktorei)

“How I met my Twitter” – Beitrag zur Blogparade von @punktefrau (Nicos Blog)

Einmal reales Leben und zurück: von der wunderbaren Leichtigkeit des Netzwerkens (PR-Doktor. Das Blog)

Blogparade? Blogparade! How I met my Twitter…  (Christian de Vries)

Two and a Half Camps (Julian Grandke)

Blogparade: “How I Met My Twitter” oder “Warum ich meine Timeline auch in 3D und Farbe lieb habe” (Daniel Rehn)

“How I Met My Twitter” – Freundschaft in 140 Zeichen  (von Stefanie Leo, @buecherkinder)

140 Zeichen oder “How I Met My Twitter” (Peter Hellinger)

[Blogparade] “How I Met My Twitter” und warum ein persönliches Kennenlernen so wichtig ist (Libromanie)

Warum persönlicher Kontakt schöner ist als Twitter, Facebook & Co. (Teeren und Federn)

mons7 oder: “How I Met My Twitter”  (Heinz Wittenbrink)

How I Met My Twitter und wie es mir hilft, (mehr) Mensch zu sein

Blogparade: “How I met my Twitter” und warum ein persönliches Kennenlernen so wichtig ist (medtermine.at)

How I Met My Twitter (Der Medienlotse)

“How I met my Twitter”: Umärmelt und für echt befunden (Wibke Ladwig, sinnundverstand.net)

Die Vorder- und die Rückseite von Twitter – oder warum persönliches Kennenlernen manchmal wichtig wird (Lernspielwiese)

How I Met My Twitter: Verdammt, diesen Typen gibt’s ja wirklich? (Mike Schnoor)

 

 

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5 Comments

  1. Oje, Sie haben ein Video von mir gefunden. Dennoch danke ich für die nette Werbung.

  2. Ganz ehrlich, aus meiner Sicht ist Twitter der Untergang der Menschheit. Die Sprache wird simplifiziert und die Leute denken ja in der Sprache, die sie kennen. Also werden auch die Gedanken simpler. Twitter und Co trägt zur Verdummung der Gesellschaft bei ;)

    • Hallo Kai,

      das ist natürlich auch eine Sichtweise. Ich persönlich denke ja, dass es wie so oft darauf ankommt, wie man die Möglichkeiten für sich persönlich nutzt. Auch das Fernsehen kann entweder bilden oder die Gesellschaft verdummen, – je nachdem, welches Programm man einschaltet. ;-) Und wie Du ja siehst, schaffe ich auch noch mehr als 140 Zeichen. ;-)

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  1. How I met my Twitter: Verdammt, diesen Typen gibt’s ja wirklich? | Mike Schnoor
  2. punktefrau » Blog Archive Twitter ist weit mehr als 140 Zeichen

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