Rückblick auf das stARTcamp Köln am 7. Oktober 2011

Am 7. Oktober 2011 fand unter dem Motto „Social Web ist schön, macht aber viel Arbeit“ das stARTcamp Köln statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die als Mashup aus Konferenz und Barcamp aufgesetzt war, standen neue Arbeitsformen, Crowdsourcing, Kollaboration, Coworking, Crowdfunding sowie Fragen zur Organisation von Social Media. Das stARTcamp Köln war nun schon das dritte stARTcamp nach vorangegangenen Veranstaltungen in Essen und Dresden.

Social Media in der Kulturbranche

Das Event, dass sich speziell an Künstler, Kulturschaffende und Vertreter aus der Kulturwirtschaft richtete, wurde von Wibke Ladwig, Ute Vogel und Anke von Heyl organisiert; schon lange im Vorfeld der eigentlichen Veranstaltung wurde diese über Facebook, Twitter und mit einem eigenen Blog begleitet und dadurch beworben und bekannter gemacht. Da ich Wibke schon bei den Social Media Women NRW und später dann beim Twittwoch NRW im Rahmen der 23. Medienforums NRW kennengelernt habe, und ich über sie schon sehr früh von der Veranstaltung erfahren hatte, war für mich klar: Da will ich hin!

Ich bin zwar nicht in der Kulturbranche tätig, aber es war sehr interessant zu erfahren, mit welchen besonderen Herausforderungen diese Einrichtungen im täglichen Marketinggeschäft und bei der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit konfrontiert sind.

Wie auf einem Barcamp üblich, wurden die Vorträge von den Teilnehmenden selbst organisiert und gehalten. Darüber hinaus gab es auch einige im Vorhinein festgelegte Vorträge wie zum Beispiel den von Annette Schwindt, Autorin des „Facebook-Buchs“, und den von Claudia Pelzer von Crowdsourcingblog.de

The Rise of Crowdsourcing

Claudia Pelzer, Betreiberin des Crowdsourcing Blogs sprach in ihrem Vortrag über Crowdsourcing, Co-Kreation und Open Innovation. Sie hat Chancen und Herausforderungen dieser Entwicklungen durchleuchtet und versucht aufzuzeigen, wo die Reise hier zukünftig hingeht. Wer sich näher für das Thema Crowdsourcing interessiert, dem möchte ich das Interview mit Claudia Pelzer im stARTcamp Blog und natürlich das Crowdsourcingblog selbst sehr ans Herz legen.

Chef 2.0 – Wie erkläre ich dem Chef Social Media?

Christian Henner-Fehr und Frank Tentler haben in einer eher allgemein gehaltenen Session mit den Teilnehmern zusammen erarbeitet, welche Vorbehalte und Ängste in vielen Unternehmen und Einrichtungen, insbesondere in den Chefetagen, noch gegenüber Social Media bestehen. Für die Online-Affineren unter uns gerät leicht mal in Vergessenheit, dass das Internet, in dem wir uns ganz selbstverständlich bewegen und das uns oft die Arbeit, Organisation und einfach so vieles mehr erleichtert, von Vorgesetzten oft als Gefahr für die Produktivität und als gefährlich (Stichwort Kontrollverlust) für die Reputation des Unternehmen angesehen wird. Ich empfand es als sehr hilfreich, sich nochmal vor Augen zu führen, welche Vorurteile mit der Nutzung von Social Media im Unternehmen (sei es im Marketing, in der PR und auch für die interne Zusammenarbeit i.S.v. Enterprise 2.0) oft verbunden sind und wie wir unseren Beitrag dazu leisten können, diese Vorurteile abzubauen.

Graphic Recording auf dem stARTcamp Köln

Ein weiteres Highlight war für mich das Graphic Recording von den Kommunikationslotsen. Es war toll, den Tag über zu verfolgen, wie die „Geschichte des stARTcamp Köln“ in Bildern entstanden ist. Einfach genial!

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei den „Herbergsmüttern“ Wibke, Ute und Anke für die tolle Organisation, die spannenden Einblicke, die leckeren Brötchen und die Kartoffelsuppe mit #METT bedanken!

Die nächste stARTconference findet übrigens am 17. und 18. November 2011 in Duisburg unter dem Motto „Transmedia Storytelling – Die Kunst des digitalen Erzählens“ statt.

 

Weiterführende Links:

Blog zum stARTcamp Köln
stARTconference Homepage

3 Gedanken zu „Rückblick auf das stARTcamp Köln am 7. Oktober 2011

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